New York, 28. April – 5. Mai
Erster Tag am Big Apple, 29. April
Nach einem anstrengenden Flug, eingezwängt wie in einer Sardinenbüchse, kamen wir mit einer Stunde Verspätung in New York an. Und was soll ich sagen, es ist einfach mega!
Wir haben ein schönes Hotel in guter Lage, ganz in der Nähe des sog. Flatiron Building und dem Empire State Building. Danke an das Reisebüro für die Organisation.
Diese Lage haben wir heute ausgenutzt und haben New York von oben, vom Empire State Building aus betrachtet, aber zuerst kommen ein paar Fotos von unten.



Und jetz New York von oben.






Danach ging es Downtown Manhattan. Wir passierten die Börse, die Stock Exchange sowie die Trinity Church, die zwischen all den Hochhäusern stehen geblieben ist. Schön ist auch, wie die Menschen für Fotos mit dem Bullen stehen bleiben und welche Fotos dabei entstehen.




Den Nachmittag nutzten wir zu einem Besuch des Museums zum Gedenken der Terroranschläge vom 9. September 2001, sehr eindrucksvoll, sehr bedrückend, aber dennoch extrem gut gemacht.

Im Inneren des Museums geht es bis die Gründung der Gebäude hinunter. Man sieht noch Reste der Schutzmauern, die das Eindringen von Wasser des Hudson Rivers verhindern sollen, und den letzten Stahlpfeiler, der aus den Trümmern gerettet wurde.

Darüber hinaus wurden Reste geschmolzener Stahlträger und viele persönliche Dinge der getöteten Menschen gezeigt – sehr bedrückend.


Und hier das eigentliche Mahnmal!

Zweiter Tag am Big Apple, 29. April
Wieder ein Tag mit strahlendem Sonnenschein ☀️, den wir ausnutzten Zuerst ging es mit der U-Bahn wieder Downtown. Da Wochenends nicht alle U-Bahnen fuhren, liefen wir ein Stück weiter und kamen unverhofft zum Union Square. Und weil Samstag war, fand dort ein schöner Wochenmarkt, lt. Reiseführer der schönste der Stadt, statt – mit einem Stand mit superleckeren glutenfreien Muffins!


Weiter ging es dann mit der U-Bahn. Unser Ziel war die Fähre nach Staten Island, einer großen Insel, die zu New York gehört. Die Fähre dorthin ist, man kann es kaum glauben, kostenlos. Man fährt einfach hin und sofort wieder zurück, und bekommt damit einen schönen Blick auf die Skyline, auf Miss Liberty und auf Ellis Island, wo sämtliche Einwanderer nach Amerika registriert wurden.




Wieder zurück, ging es uptown, zuerst zur berühmten Brooklyn Bridge. Auch weil es Samstag war, waren wir dort nicht die einzigen!



Danach schlenderten wir durch China Town


und durch Little Italy. Der obligatorische Weihnachtsmarkt durfte hier natürlich nicht fehlen.




Und zum Schluss unserer Runde ging es noch auf den berühmten Times Square.




Erschöpft kamen wir wieder im Hotel an, um uns ein wenig auszuruhen. Denn das eigentliche Highlight des Tages stand ja noch an, der Besuch der Metropolitan Opera!
Und was soll ich sagen, es war überwältigend! Das Haus, die Aufführung, die Inszenierung, die Musik, die Besucher, einfach alles. Leider hatten wir viel Verkehr, so dass wir nicht zu viel Zeit hatten, um schöne Fotos zu machen. Und während der Vorstellung war es strengstens verboten.








Dritter Tag, 1. Mai
Noch etwas erschöpft von der Oper, die ja aufgrund zweier langer Pausen bis halb zwölf ging, begannen wir den Tag in aller Ruhe mit einem ausgiebigen Frühstück außer Haus.
Dann fuhren wir zum Washington Square, einem belebten Park Downtown Manhattan. Dort gab es tatsächlich auch eine Mai-Demonstration, aber nicht vergleichbar mit Deutschland oder gar Berlin.



Von dort ging es mit einem Uber nach Jersey, denn dort stand das nächste Highlight auf dem Programm, ein Hubschrauberflug über Manhattan, immerhin Dieters Geschenk zu meinem 60. Geburtstag.









Nach diesem sensationellen Erlebnis ging es mit Uber wieder zurück in die Stadt, wo wir in Soho den Abend bei einem leckeren Abendessen ausklingen ließen.
Vierter Tag in New York, 2. Mai
Wie vorhergesagt, zeigte sich der Montag trüb und regnerisch, aber wir hatten vorgesorgt und Karten für das MOMA, das Museum for Modern Arts, bestellt.
Auf dem Weg dorthin machten wir am Rockefeller Center Station. Das Rockefeller Center ist ein riesiger Gebäudekomplex, der u.a. auch den amerikanischen Fernsehsender NBC beherbergt. Und wie immer: alles riesig, mit Marmor ausgestattet…. Wo jetzt Inline geskatet wurde, wird im Winter Schlittschuh gefahren, dort steht auch der 20 m hohe Weihnachtsbaum.





Durch Zufall fanden wir auch die Jewellery Street, dort habe sich New Yorks Diamentenhändler niedergelassen. Und es funkelte und glitzerte… und es ging zu, wie auf einem Bazar.


Das MOMA gehört zu den großen amerikanischen und international bekannten Museen und zeigt vor allem zeitgenössische Kunst, wobei die Kunstwerke auch schon mal 100 Jahre alt sein dürfen. Hier eine kleine, unkommentierte Auswahl!








Auf dem Rückweg bummelten wir die 5th Avenue zurück, die Straße der Schönen und vor allem der Reichen. Dagegen ist der Ku‘damm in Berlin eine Provinzsträßchen.




Fünfter Tag in New York, 3. Mai
Bei Sonnenschein stand der Central Park, der größte Park New Yorks auf dem Programm. Immerhin ist er 4 km lang und 800 m breit, mit einer Fläche von 340 ha. Daher mieteten wir uns Fahrräder, um einmal außen rum zu fahren. Dabei stellte sich der Park als ziemlich hügelig heraus. Der Kontrast zwischen den Wolkenkratzern und dem sich direkt anschließenden Park ist enorm.







Ganz in der Nähe des Central Parks liegt auch die Columbia University, wo Alissa 2019/2020 studiert hatte. Klar, dass wir auch dorthin radelten. Was für ein Unterschied zu deutschen Universitäten, allein schon von der Anlage des Campus! Sauber, gepflegt, mit viel Ideen und Sorgfalt angelegt.




Da wir ja ein Fahrrad hatten, konnten wir Manhattan noch weiter erkunden, schließlich kam man doch einfacher von A nach B, aber im New Yorker Verkehr durchaus eine Herausforderung.
Erster Stopp: Hudson River Park. Dort gibt es einen schön angelegten Fahrradweg, sozusagen immer am Wasser entlang.



Zweiter Stopp: der Sitz der UNO – völlig unspektakulär.

Dritter Stopp: Grand Central Station. Eine Bahnhof – und nicht einmal ein Hauptbahnhof gebaut wie eine Kathedrale. Interessant war, dass ein hochkarätiges Squash-Turnier dort stattfand.


Unterwegs dann noch das Chrysler Building gesehen.

Fünfte und letzte Station: der sog. Highline Park. Angelegt auf einer alten Eisenbahntrasse, in 9 m Höhe mit einer Länge von 2,5 km.




Interessant war auch der Einblick in die Welt des Parkens.




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