Tromsö – Norwegen

23. – 27. Februar 2023

Und wieder schreibe ich euch von einem Urlaub ohne Emil, unserem Wohnmobil. Und das, wo doch dieses Jahr im Zeichen von „Leben im WoMo“ in Brietlingen steht, aber das ist ein anderer Beitrag.

Nun also Tromsö, oder auch das Paris des Nordens, nördlich des Polarkreises gelegen mit rund 70.000 Einwohnern. Und klar, wir wollten Polarlichter, Nordlichter sehen….

Frohen Mutes kamen wir nach einem Zwischenstopp mit noch etwas besserem Wetter in Oslo am Abend in Tromsö an.

Der Transfer mit dem öffentlichen Bus verlief reibungslos, das Hotel ist super, nur: Restaurant und Bar im Hotel schlossen um neun, das Hardrock Café zum Glück erst um halb elf. Immerhin schmeckte das arktische Bier.

Am nächsten Morgen begannen wir mit einem Stadtrundgang. Tromsö ist eine nette kleine Stadt mit hübschen Häuschen, aber: Stadtplanung ist ein Fremdwort. Das Stadtzentrum liegt auf einer Insel im Tromsö-Fjord.

Ein Wahrzeichen ist die Eismeerkathedrale, in den 60er Jahren erbaut, auf dem Festland gelegen und mit einer grandiosen Brücke mit der Insel verbunden. Und falls das Wetter dann doch einmal so schlecht ist, dass die Brücke nicht benutzt werden kann, dann gibt es noch einen unterirdischen Tunnel.

Am Abend stand eine Tour zum Sichten der Nordlichter auf dem Programm. Es ging ca. eine Stunde mit dem Bus aufs Festland zu einem Camp…. Es war zwar ganz urig dort, doch angesichts des Wetters hatten wir keine Chance, Nordlichter zu sehen.

Enttäuscht fuhren wir zurück.

Der nächste Tag war wettertechnisch gleich schlecht wie bisher: Wolken verhangen, es schneite und es war einfach nur trübe.

Daher gingen wir ins Polaria, wo wir uns über die arktische Unterwasserwelt informieren konnten. Wir kamen gerade rechtzeitig zum sog. Training der Bartrobben.

Schön ist auch das Video!

Am Abend ging es dann zu einer Dinner Cruise auf den Fjord. Und als wir schon nicht mehr daran glaubten, wurde es doch noch wahr: Lady Aurora tanzte durch die Nacht… (so die Vorstellung der Einheimischen)

Der nächste Tag startete wieder eher feucht, es war auch wärmer geworden. Für uns ging es zu einer Hundeschlitten-Fahrt. Mit dem Bus fuhren wir eine knappe Stunde zum Golfclub von Tromsö. Dieser wird im Winter zum Camp und Ausgangspunkt für Hundeschlitten-Fahrten gemacht. Immerhin 128 Hunde, davon knapp 30 Welpen, leben derzeit dort.

Dann hieß es sich umkleiden und sich in Michelin-Männchen zu verwandeln. Nach einer ausführlichen Einführung ging es los. Fünf Hunde zogen Dieter und mich rund eine Stunde lang durch die norwegische Winterlandschaft. Zum Einsatz kommen Alaska-Huskies, weil sie menschenfreundlicher sind als ihre sibirischen Kollegen. In dem kleinen Welpen, oben auf dem Bild steckt aber auch sibirisches Blut drin, erkennbar an dem blauen Auge.

Dieter entpuppte sich dabei als ausgesprochen begabter Hundeschlitten-Führer, so dass wir wohlbehalten wieder zurückkehrten.

Und hier kommt noch ein kleines Video:

Nun sind wir bereits auf dem Rückweg nach Berlin. Nicht nur am BER fallen Gepäckbänder aus und entstehen lange Schlangen an den Sicherheitsschleusen. Nein, das geht auch in Tromsö.

Als letztes Bild noch ein kleines Wahrzeichen von Tromsö. Was mag der kleine Hund wohl sehen?


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