Die große Reise – oder: ab in den Stiefel! Der Beginn.

Der Start.

Endlich war es soweit: schon bevor Dieter und ich in Rente gingen, war klar, das wir im Herbst 2024 auf unsere erste große Fahrt gehen würden. Schließlich hatten wir uns für solche langen Reisen auch unser schönes Wohnmobil zugelegt.

Unsere Freunde, Uwe und Katja, begleiten uns in den ersten beiden Wochen bis an den Bodensee.

Die erste Etappe sollte eigentlich bis Würzburg gehen. Da uns diese aber zu lang erschien, starteten wir bereits am Vortag, dem 2. September am Nachmittag.

Unser erster Stopp war daher der Campingplatz Bergmühle in Holle (2./3. September 2024), fast direkt an der A 39 gelegen, ein idyllisches Plätzchen für unsere erste Nacht.

Von dort aus ging es am nächsten Tag gut erholt nach Würzburg.

Würzburg: 3./4. September

In Würzburg hatten wir zum Glück schon vorher zwei Plätze beim Kanu Club Würzburg gebucht. Denn ansonsten hätten wir dort keinen Platz gefunden. Denn der Platz liegt relativ idyllisch direkt am Main und auch nur einen Spaziergang von der alten Mainbrücke entfernt.

Daher wollten wir uns frohen Mutes zum Abendessen in die Altstadt aufmachen, als ein Wolkenbruch uns davon abhielt. Zum Glück hatte der Kanuclub ein uriges Restaurant auf dem Platz, wo wir den Regen bei guter bayrischer Hausmannskost abwarten konnten. Als es draußen wieder trocken war, statteten wir der Alten Mainbrücke noch einen Besuch ab und testeten auch den Brückenwein.

Tuttlingen/Donautal: 4./5. September

Uwe und Katja wollten schon immer mal wissen, wo ich aufgewachsen bin. Daher hatten wir einen Besuch in Tuttlingen in unsere Reiseroute eingeplant. Da wir staufrei durchgekommen sind, stand einem Stadtbummel nichts im Weg.

Auch Nendingen, wo wir gewohnt hatten, wurde nicht ausgelassen.

Den Abend verbrachten wir in einem wunderbaren Landgasthof auf dem Rußberg, wo wir auf einer schönen grünen Wiese übernachten durften.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen Frühstück weiter auf Bergsteig, von wo aus wir mit den Rädern ins Donautal fuhren. Wer glaubt, alles ganz easy, denn die Donau fließt ja bergab, dem sei gesagt, so ist das nicht. Wir einige ordentliche Steigungen zu überwinden.

Wagenhausen am Rhein: 5./6. September

Am Nachmittag ging es dann weiter, schließlich wollten wir ja an den Bodensee. Wir fanden auf dem Campingplatz Wagenhausen einen wunderschönen Platz. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass wir nach dem Abendessen ins Wohnmobil wechseln mussten.

Am nächsten Morgen hatten sich die Wolken wieder verzogen.

Der Rheinfall in Schaffhausen ist immer eine Reise wert, erst recht bei dem schönen Wetter. Also war dieser unser nächstes Ziel.

Und wir wurden nicht enttäuscht.

Seit rund 15.000 Jahren stürzt sich der Rhein hier 23 m in die Tiefe. Der Rheinfall ist damit einer der drei größten europäischen Wasserfälle.

Bei einer Bootstour ging es dann mitten in die schäumenden Wassermassen.

Jedenfalls hatten wir richtig Spaß! Andra nutzte die Bootsfahrt für ein Schläfchen.


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