Cinque Terre sind fünf kleine malerische Dörfchen, die bei La Spezia am Meer liegen. Das besondere daran ist ihre Lage zum Teil hoch über dem Meer, immer ganz eng in den Fels gehauen, aber auf jeden Fall extrem pittoresk sowie von einer einzigartigen landschaftlichen Schönheit – und Weltkulturerbe.
Daher sind sie auch ein Muss für jede Italien-Rundreise. Das dachten nicht nur wir, sondern auch zig Tausend andere Menschen aus allen Herren Länder, die sich mit uns durch die engen Gassen zwängten.
Aber der Reihe nach.
Weil die Cinque Terre so beliebt sind, waren die wenigen Campingplätze, die in der Nähe liegen, ausgebucht, bzw. hatten wir Sorge, ob wir mit unseren acht Metern durch die engen Anfahrten passen würden.
Also haben wir uns etwas entfernt auf einem ganz anständigen Campingplatz, nämlich dem Campingplatz Iron Gate 3B, in Sarzana eingebucht, was sich im Nachhinein als Glücksgriff herausstellte.
Das Abendrot zur Begrüßung war ein vielversprechender Anfang.




Sarzana, 14. bis 18. September 2024
Wir nutzten unseren dreitägigen Aufenthalt nicht nur für einen Besuch der Dörfchen, sondern auch als Arbeits- und Waschtag.
Aber am Sonntag ging es zunächst einmal an den Strand, der ca. 3 km entfernt war.



Von dort fuhren wir weiter nach Carrara, wo der teure Marmor herkommt. Dort unternahmen wir einen Spaziergang auf einer ins Meer hinaus gebauten Promenade mit schönen Ausblicken auf Strand und Meer.



Dieter widmete sich am Montag dann seiner Art von Work & Travel und ich mich der Wäsche. Als wir beides beendet hatten, fuhren wir mit den Rädern ins ca. 6 km entfernte Städtchen, nach Sarzana.
Dieses entpuppte sich als echte italienische Stadt mit nur wenigen Touristen, im Schatten des größeren La Spezia, und vor allem im Schatten der Cinque Terre.
Wir bummelten durch die Straßen, schauten uns die vielen Geschäfte an und genossen ein kühles Getränk mit kleiner Beilage auf der Piazza.






Cinque Terre, 17. September 2024
Wenn ich vorhin geschrieben habe, der Campingplatz habe sich als Glücksgriff im Hinblick auf die Cinque Terre erwiesen, dann deshalb, weil er einen Busshuttle zum Bahnhof angeboten hatte, von wo aus es einen direkten Zug zu den Dörfern gab.
Man kann zwar von Dorf zu Dorf auch wandern, über kürzere oder auch längere Strecken, aber die meisten nutzen die Züge, die wie eine S-Bahn im Viertelstundentakt fahren, so wie wir es auch taten.









Zum guten Schluss hatten wir auf dem Rückweg noch Zeit für einen Bummel durch La Spezia, einer durchaus größeren Hafenstadt. Die Fußgängerzone bot schöne Geschäfte und Bars.




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