Die Autobahn „Des deux mers“, also der zwei Meere, verbindet den Atlantik mit dem Mittelmeer. Sie führt von Bordeaux über Toulouse nach Narbonne.
Diesen direkten Weg, rund 500 km lang, wählten wir, um von der Atlantikküste ans Mittelmeer zu kommen, aber wir fuhren in zwei Etappen.
Montech, 7. bis 9. Juni 2026
Nachdem Dieter die KI befragt hatte, was man auf dem Weg von West nach Ost anschauen könnte, fiel unsere Wahl auf das Städtchen Montauban. Der nächst gelegene Campingplatz lag 10 km entfernt in Montech. Also, nichts wie hin.
Der Campingplatz, ein städtischer, wie es viele davon in Frankreich gibt, entpuppte sich als eine grüne Parkanlage. Leider habe ich vergessen, ein Foto davon zu machen, jedenfalls war er traumhaft schön.
Am nächsten Tag ging es dann nach Montauban. Wir fuhren die gesamte Strecke an einem schönen Kanal entlang. Auf den 10 km gab es sieben Schleusen, alle schon ein wenig in die Jahre gekommen, und überall stand ein Häuschen für den Schleusenwärter. Schiffe haben wir leider keine gesehen.



Montauban ist gar nicht so klein, es ist Verwaltungssitz des Departments Tarn-Garonne, und ist ein architektonisches Kleinod.


In der Stadtmitte gibt es einen zentralen Platz, der rundum in schönster Backstein-Architektur gebaut wurde, selten so einen schönen Platz gesehen.


Leider hatten, mal wieder, die Geschäfte geschlossen, dabei sind wir extra erst später am Nachmittag gestartet. Es war Montag!
Und hier noch ein paar Fotos dieser schönen Stadt.





Na, wie dem auch sei, nach diesem schönen Zwischenstopp ging es weiter ans Mittelmeer.
Narbonne-Plage, 9. bis 12. Juni 2026
Wir hatten uns hier zum dritten Mal für einen Campingplatz der MS Vacances Gruppe entschieden und wurden nicht enttäuscht. Wir standen dank ACSI für 17 Euro die Nacht (inkl. Strom und Hund) auf einem Vier-Sterne-Platz mit allem was einen modernen Campingplatz ausmacht, u.a. mit einer sensationellen Poollandschaft, wo man tatsächlich auch richtig schwimmen konnte.
Aber wir wollten ja im Meer baden – gesagt getan. Unser Fazit: Das Mittelmeer ist noch kalt (kälter als der Atlantik), die Luft dafür umso wärmer, weswegen wir ja das Meer gewechselt hatten. Den Strand hatten wir fast für uns alleine, lediglich der starke Wind, der hier seit Tagen bläst, störte die Idylle.



Daher verlassen wir den gastlichen Ort auch wieder und fahren weiter – Bericht folgt.


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