Verabredungen mit Freunden an zwei hintereinander folgenden Wochenenden veranlassten uns zu einer kleinen Sommertour. Los ging es an der Ostsee.
Scharbeutz, 7. bis 9. August
Hier hatten wir uns für den Camping Neptun entschieden – aufgrund seiner Nähe zum Strand wie auch Richtung Sierksdorf, wo wir uns mit Dieters Cousin treffen wollten. Allerdings waren wir von dem Platz enttäuscht und können ihn nicht empfehlen, da sowohl die Anlage an sich (die Stellplätze bestehen aus einer Mischung alter Platten, Rasen und Kies der ehemaligen Dauercamper) wie auch die Sanitäranlagen aus der Zeit gefallen sind.
Dennoch hatten wir ein tolles Wochenende mit Sonne, Strand und großartigen Menschen. Dieter drehte eine Runde mit seinem Cousin auf dem Katamaran. Zum Schwimmen war es allerdings etwas zu kühl.





Fleesensee, 9. bis 12. August
Da der Campingplatz an der Ostsee ausgebucht war, konnten wir dort nicht länger bleiben. Also galt es für die Zeit bis zu unserem Treffen mit Brietlinger Freunden an der Oder ein Quartier zu finden. Wir entschieden uns für den Heidepark Silz am Fleesensee, der ziemlich genau auf der Hälfte der Strecke lag.
Dieser Campingplatz, geprägt von Dauercampern, hat uns wesentlich besser gefallen. Zum einen entsprachen die sanitären Anlagen den heutigen Standards, zum anderen bekamen wir einen Platz in der ersten Reihe, direkt am Strand mit schönem Blick auf den See.


Hier war es auch deutlich wärmer als an der Ostsee, so dass wir schwimmen wie auch das SUPen konnten.
Das hübsche Städtchen Malchow lag in Fahrrad-Distanz, was wir für einen Bummel und Sundowner nutzten.



Durch einen witzigen Zufall trafen wir Freunde aus Essen, die gerade eine Fahrradtour durch die ostdeutschen Bundesländer machten. Wir waren mit den Bikes auf dem Weg nach Lenz, einem Städtchen am Plauer See; sie fuhren in die entgegengesetzten Richtung nach Malchow. Obwohl wir die beiden nicht sahen, hat meine Freundin Maike Dieter erkannt, dann eine WhatsApp geschickt… So verbrachten wir einen schönen Abend zu viert in Malchow.



Alt-Zeschdorf, 12. bis 18. August
Getroffen haben wir uns mit unseren Freunden aus Brietlingen zunächst in Hohenwutzen auf dem Polen-Markt, der für uns immer zum Programm gehört, wenn wir nach Zeschdorf zu Tina und Jörg auf den Campingplatz „Seecamp am Oderbruch“ fahren. Eigentlich wollten wir uns dort erst gegen Abend treffen und auch übernachten, aber unsere Freunde waren weitaus früher gestartet als geplant, so dass wir nach einem Bummel über den Markt und dem üblichen Tanken beschlossen, direkt auf den Campingplatz zu fahren.
Wie immer wurden wir von Jörg und Tina aufs Herzlichste begrüßt und bekamen einen schönen Platz zugewiesen. Das Wetter war super, sodass es auch direkt in den See zum Schwimmen ging.
Da es jeden Tag wärmer wurde, haben wir nicht viel unternommen und die heißen Tage entspannt verbracht. Tina verwöhnte uns wie immer mit köstlichem Kuchen, so dass es uns an nichts mangelte.



Die Brietlinger mussten leider am Sonntag bereits zurück, wogegen wir noch zwei Tage Zeit hatten. Der Sonntag zeigte noch gemischtes Wetter, das zu einem Spaziergang mit Andra am See sowie einer SUP-Tour über den See einlud. Am Montag zog dann der Herbst ein, sodass wir nicht allzu traurig waren, dass es dann auch für uns nach Hause ging.

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