Weiter ging es Richtung Málaga – dort sollte unser nächster längerer Aufenthalt sein. Da die Entfernung zu groß war, brauchten wir noch eine Zwischenübernachtung.
Balerma, 7. bis 9. Oktober 2026
Hier fanden wir einen schönen Campingplatz in der Nähe des Ortes Balerma, den Camping Mar Azul. Auch dieser Platz hatte alles, was wir benötigten, nämlich einen Pool, Waschmaschinen, saubere Sanitäreinrichtungen und ein Restaurant / Bar mit leckeren Getränken und Essen zu sehr zivilen Preisen.
Aber zuvor muss ich von der Landschaft berichten, durch die wir gekommen sind. Sie machte auf uns einen surrealen, manchmal fast apokalyptischen Eindruck. Dass es an der spanischen Mittelmeerküste, und besonders in Andalusien sehr trocken ist, ist ja größtenteils bekannt. Die Landschaft ist dadurch gekennzeichnet, steinig, quasi keine Bäume, nur wenig Gebüsch und Gestrüpp, das wächst. Das konnten wir unterwegs beobachten… Aber dann: dann kamen die Gewächshäuser, über viele Quadratkilometer hinweg waren nur noch die weißen Plastikplanen zu sehen. Darin wächst all das, was bei uns im Einzelhandel verkauft wird und auf den Tisch kommt: so z.B. Zucchini, Auberginen, Paprika, Tomaten, Avocados etc. So ganz ganz genau konnte man das im Vorbeifahren nicht erkennen. Auch unser Campingplatz lag inmitten einer solchen Plastikwüste. Wie wir erzählt bekamen, werden alle paar Wochen Kistenweise Hummeln aus Holland geliefert, die die blühenden Pflanzen bestäuben. Ich habe schon immer wenig auf spanisches Obst und Gemüse zurückgegriffen (mit Ausnahme von Orangen, die aber auch nicht unter Plastik gedeihen), ich glaube, das werde ich zukünftig noch weniger machen. Die Fotos, die natürlich allesamt während der Fahrt aufgenommen worden sind, geben den unglaublichen Eindruck dieses Landstrichs nur annähernd wieder. Hinzu kommt, dass selbst die Erde auf die zu bestellenden Felder geliefert werden muss, weil ansonsten nichts wächst.




Richtung Málaga wurden die Gewächshäuser weniger, hier hat man begonnen, die Hügel mit Mangobäumen zu stabilisieren, was eine gute Idee ist, denn diese wie auch die Orangen, die es eher weiter nördlich gibt, wachsen in der Natur. Wir sind gespannt, wie es weiter südlich aussieht.Hier noch ein paar Fotos von unserer nächsten Etappe nach Málaga.





Dennoch hatten wir Spaß am Strand, denn endlich durfte auch Andra mit ins Wasser.





Hund und Spanien ist nicht immer ganz einfach. An den allermeisten Stränden sind Hunde verboten, dasselbe in den öffentlichen Verkehrsmitteln, zumindest in Bussen (wie bereits in Barcelona bzw. jetzt in Málaga) und selbstverständlich auch in den Restaurants. Gott sei dank ist es noch so warm, dass wir problemlos draußen sitzen können, wo der Hund mitdarf.
Und wir haben gewaschen: Die Bettwäsche war dran wie auch normale Wäsche. Beides hat gut geklappt und ist schön trocken geworden. Die hier angebauten Mangos sind im Übrigen extrem lecker!


Kommentar verfassen