Andalusien 2026: Ronda

Nach unserem wenig überzeugenden Aufenthalt in Málaga ging es weiter, dieses Mal nicht gen Süden, sondern ins Landesinnere in die schöne Stadt Ronda.

Ronda, 13. bis 15. Oktober 2026

Dieses Mal konnten wir nicht die Autobahn nutzen, sondern fuhren auf einer Landstraße von der Küste weg. Da Ronda über 700 m hoch liegt, ging es stetig bergauf, die Strecke führte auch über einen kleinen Pass, der immerhin eine Höhe von rund 900 m hatte. Hier wurde vor Schneefall gewarnt, zu meiner großen Überraschung.

Die Fahrt war traumhaft schön, die Gewächshäuser waren zumindest auf dieser Strecke verschwunden, dafür gab es zunächst wieder Orangenplantagen und später große Olivenhaine.

Warum Ronda? Ronda liegt hoch oben auf einem Festplateau, dramatisch zerschnitten durch eine 165 m tiefe Schlucht, und soll eine der ältesten Städte Spaniens sein. Ich war vor mehr als 40 Jahren schon einmal hier und war zu tiefst beeindruckt von dieser Stadt.

Wir standen auf dem Campingplatz El Sur, der laut Internet eigentlich nur ein Stellplatz ist, und haben uns dort sehr wohl gefühlt. Es ging mit dem Fahrrad knapp 2 km immer den Berg runter bis in die Stadt.

Der Puente Nuevo, die neue Brücke, ist ein spektakuläres Meisterwerk der Baukunst des 18. Jahrhundert und ist die Nahtstelle zwischen dem alten Ronda und dem neueren Teil nördlich der Schlucht, der ab dem 16. Jahrhundert entstanden ist. Aber natürlich gibt es auch eine alte Brücke sowie eine Brücke aus arabischer Zeit, denn auch hier haben die Mauren ihre Spuren hinterlassen.

Die Lage Rondas auf dem Felsplateau bietet auch immer wieder schöne Ausblicke in diese traumhafte Landschaft.

Neben den verschiedenen Brücken, die es in Ronda zu besichtigen galt, schauten wir uns auch die Stierkampfarena an, die von 1785 und damit die älteste Spaniens ist. Der Stierkampf hat in Andalusien Tradition wie auch Anhänger. Und zu meinem großen Erstaunen durfte Andra mit, die Arena und das dazugehörige Museum zu besichtigen.

Nach einem ausgiebigen Stadtbummel sowie dem dazugehörigen Mittagslunch genossen wir den restlichen Tag auf dem Campingplatz.

Hier noch ein paar Bilder aus der Stadt:


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