Andalusien 2026: Isla Christina

Nach dem Trubel von Sevilla wollten wir Beach und einfach nur relaxen. Daher fuhren wir wieder an den Atlantik, in den südwestlichsten Zipfel Spaniens, nur wenige Kilometer vor Portugal.

Isla Christina, 26. bis 30. Oktober

Und nein: Isla Christina ist keine Insel, aber die kleine Stadt liegt an der Mündung des Rio Carreras und ist von mehreren Seiten von Wasser umgeben.

Auf dem Weg hierher kamen wir wieder an den Plastikplantagen vorbei. Kein Wunder, denn angesichts des durch die Ebene sich kringelnden Flusses ist es hier fruchtbar und Wasser vorhanden. Wenn ich es richtig gesehen habe, wuchsen Himbeer- und Heidelbeerpflanzen in den Gewächshäusern. Es gab auch wieder Orangen- und Olivenplantagen. Witzig ist im übrigen, dass die Salatgurken in Plastik eingeschweißt aus Holland kommen, die ich aber nicht kaufe; sondern ich nehme die etwas gröberen spanischen Landgurken, aber das nur am Rande.

Der Campingplatz Camping Giralda Isla Christina ist ein Platz der Kategorie 1, d.h. ein Fünf-Sterne-Platz, den wir einmal mehr dank ACSI für 25 Euro die Nacht gerne nutzten. Allerdings waren der Pool und die dazugehörige Bar bereits geschlossen. Aber man musste nur über die Straße und durch ein kleines Pinienwäldchen und schon war man an einem traumhaft schönen, kilometerlangen Sandstrand, der zu dieser Jahreszeit natürlich kaum frequentiert war. Hunde waren daher auch kein Problem.

Die Strandbar in unserer unmittelbaren Nähe hatte ebenfalls geschlossen, aber rund 500 m weiter in Richtung Stadt gab es eine geöffnete, die wir gerne für unser abendliches Getränk nutzten – und das bei schönstem Sonnenuntergang.

Ansonsten stand Wäsche waschen und Einkaufen auf dem Programm. Um diese Jahreszeit wird es schon schwierig, die Wäsche wieder trocken zu bekommen. Denn bereits am späten Nachmittag wird es gerne mal feucht.

Über einen langen Damm, der nur für Fußgänger ist, kann man mitten in das Mündungsdelta gehen, eine interessante Erfahrung.

Ansonsten ist Isla Christina ein nettes kleines Städtchen mit rund 20.000 Einwohnern, das vom Fischfang lebt sowie auf Sommertouristen ausgelegt ist. Demzufolge ist in der Stadt bereits vieles geschlossen.

Immerhin wurde noch eine Bootstour angeboten, was wir gerne mitmachten, ein schönes Erlebnis, denn es ging in das Delta des Flusses sowie ganz kurz noch auf den Atlantik. Völlig überraschend für uns, gab es einen kleinen Happen zu essen, in Form von sechs Garnelen und einen Schluck Weißwein dazu passend zu trinken.

Da es danach Zeit für einen Mittagsimbiss war, besuchten wir eines der wenigen geöffneten Restaurants und genossen ein sehr leckeres Mittagessen. Gegen Abend gab es noch einen letzten Drink in „unserer“ Strandbar, bevor wir am nächsten Tag Spanien verlassen.


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