Nachdem so lebenswichtige Veranstaltungen, wie das Brietlinger Schützenfest, vorüber und andere wichtige Termine erledigt waren, konnten wir unsere Reisepause endlich beenden und zu unserer Spanientour starten.
Der Weg nach Spanien führt ohne Wenn und Aber durch unser Lieblings-Reiseland Frankreich, was wir einmal mehr sehr genossen. Aber erst einmal mussten wir dorthin gelangen. Unsere Route ging dieses Mal quer durch die Eifel.
Eifel, 15./16. September 2026
Am Kronenburger See, ziemlich nah an der B 51 gelegen, schlugen wir auf dem Campingpark Kronenburger Land unser erstes Nachtlager auf.
Schöner Campingplatz, mit allem was man braucht, und fast leer, so unser Fazit.


Chalon-sur-Saône, 16./17. September 2026
Die nächste Nacht wollten wir eigentlich in Dijon verbringen, aber der Campingplatz dort war ausgebucht, also musste eine Alternative her, was nicht so einfach war. Denn trotz Ferienende in allen europäischen Ländern sind die Rentner mit ihren Wohnmobilen und Wohnwagen unterwegs.
Aber in dem kleinen Städtchen Chalon-sur-Saône wurden wir fündig. Der Campingplatz war nicht weit von der Autobahn entfernt, hatte drei Sterne – und alles was man braucht. Da die Innenstadt nur einen Spaziergang entfernt war, machten wir uns auf den Weg, der uns über eine Insel in der Saône führte. Die Brücke im Bild ist die Pont de Bourgogne – Brücken bauen können die Franzosen jedenfalls. Nach einem Tag im Wohnmobil tat uns der Gang in die Stadt gut und bescherte uns ein leckeres Abendessen.





Provence, 17. bis 20. September 2026
Unser erstes Ziel war die Provence, genauer das Örtchen Gabannes, in der Nähe von Avignon, wo Freunde von uns gerade ihren Urlaub verbrachten. Bis hierher hatten wir bereits knapp 1.500 km in drei Etappen hinter uns gebracht. Danach wollten wir es ruhiger angehen lassen.
Bereits im Vorfeld hatten wir geklärt, dass wir auf dem Grundstück, auf dem sich das Ferienhaus unserer Freunde befindet, stehen durften. Dieter musste mächtig rangieren, aber am Ende standen wir in der vorgesehenen Lücke. Das Grundstück hatte einen Pool, war komplett eingezäunt, und das Haus hatte alles, was das Herz begehrt.


Da unsere Freunde mit dem Auto vor Ort waren, kamen wir in den Genuss drei sehenswerte Örtchen in der Umgebung kennenlernen zu dürfen. Zunächst ging es nach Eygalières, wo ein schöner Markt zu besichtigen war und einige Köstlichkeiten probiert werden mussten.




Abends waren wir in Saint-Remy-de-Provence schick essen, davor erkundeten wir das hübsche Städtchen.





Am nächsten Tag besichtigten wir ein echtes Highlight der Provence, die ockerfarbenen Felsen von Roussillon, die stark an den Wilden Westen erinnern.
Im 19. und 20. Jahrhundert war Roussillon das Zentrum des Ockerabbaus in der Region. Arbeiter gruben das farbige Gestein ab, um Naturfarben für Gebäude und Künstler herzustellen. Mit dem Aufkommen synthetischer Farben endete der industrielle Abbau in den späten 1990er-Jahren.
Wir spazierten auf einem rund 50 Minuten langen Rundweg durch die Schlucht. Am Ende hatten wir rote Schuhe und die Hunde rote Pfoten. Aber toll war es!








Nach diesen zwei super schönen Tagen bei Gudrun und Michael ging es für uns dann weiter…


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