Andalusien 2026: Costa Dorada

Nachdem wir uns an der Costa Brava zwei Tage ausgeruht hatten, ging es für uns weiter.

Tarragona, 23. bis 25. September 2026

Bereits letztes Jahr waren wir ganz in der Nähe von Tarragona gewesen, hatten aber keine Lust verspürt, der Stadt einen Besuch abzustatten. Dieses Jahr wollten wir es anders machen.

Wir haben uns für einen Campingplatz südlich von Tarragona, und zwar in Cambrils (Camping Cambrils Caban), entschieden. Dieses war vor allem der Tatsache geschuldet, dass es ein ACSI Platz war, auf dem wir günstig stehen konnten. Mein Lieblingsplatz wird das nicht, aber er hatte alles, was nötig war, darunter auch einen schönen Pool. Das Meer war zwar nicht weit entfernt, aber wie fast immer in Spanien gab es zunächst keinen Hundestrand.

Als wir Abends in einem Restaurant direkt am Strand essen waren, bekamen wir noch ein kleines Schauspiel, der besondereren Art, nämlich eine Rettungsaktion geboten. Offenkundig meinten mehrere Personen nachts zu einem vorgelagerten Wellenbrecher schwimmen zu müssen, von wo sie gerettet werden mussten. Dieses geschah dann mittels eines Hubschraubers. Warum die Spanier dafür kein Rettungsboot benutzten, sondern den Hubschrauber entzieht sich leider unsere Kenntnis.

Tarragona selbst war zu weit entfernt, um mit dem Fahrrad zu fahren. Dafür gab es eine Regionalbahn, die uns in einer Viertelstunde in die Stadt brachte, allerdings mussten wir dafür erst einmal 4,5 km zum Bahnhof fahren, was uns nichts ausmachte, führte die Strecke doch fast die ganze Zeit auf der schönen Promenade entlang.

Überhaupt können wir uns in Spanien über Fahrradwege nicht beschweren, manchmal sind sie etwas schmal, so dass Dieter mit dem Hundeanhänger das eine oder andere Problem bekommt, aber vom Grundsatz her gibt es viele und gute Fahrradwege.

Nun zu Tarragona selbst:

Die Stadt entstammt einer Gründung der Römer vor rund 2000 Jahren. Reste dieser römischen Besiedlung sind in der Stadt zu sehen, in Form des Amphitheaters, aber auch als Reste der ehemaligen Stadtmauer, die im Mittelalter ebenfalls als solche benutzt und wieder aufgebaut wurde.

Darüber hinaus verfügt Tarragona über eine schöne Altstadt, einen hoch über den Mittelmeer gelegenen Aussichtspunkt sowie ein geschäftiges Leben und treiben.

Tarragona ist wohl auch ein Zentrum der spanischen petrochemischen Industrie, denn entlang der Zugstrecke reihte sich ein Industriebetrieb neben den anderen.


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