Andalusien/Portugal 2026: Serpa

Wie ihr der Überschrift bereits entnehmen könnt, sind wir weiter gefahren – und zwar nach Portugal, was ja nicht weit entfernt war.

Serpa, 30. / 31. Oktober 2026

Serpa liegt im Hinterland der Algarve, wo wir eigentlich hin wollen. Der Reiseführer hatte die kleine Stadt angepriesen. Und ich muss zugeben, dass zumindest die Fahrt dorthin sehr spannend war. Man kam sich zum Teil vor, wie im Gebirge, obwohl wir nur in einer Höhe zwischen 100 und 200 m unterwegs waren.

Wir kamen auch durch ein Gebiet, in dem es in diesem Jahr bereits gebrannt haben musste. Das sah durchaus gespenstisch aus.

Der städtische Campingplatz war mehr Stellplatz als Campingplatz, die Parzellen hätten etwas größer sein können. Es mutete doch sehr nach Kuschelcamping an. Dafür gab es mit saubere Sanitäranlagen. Serpa, das lernten wir vor Ort ist auch ein Zentrum für Mountainbiker – vier Routen mit unterschiedlicher Länge waren auf dem Campingplatz ausgewiesen.

Da dieses nichts für uns ist, entschieden wir, am nächsten Tag weiter an die Küste zu fahren. Daher hieß es am Nachmittag, direkt in das Städtchen zu gehen. Dort trafen wir auf ein ehemaliges Castelo, dessen Ursprünge auf römische und maurische Siedlungen zurück gehen, bevor es im Rahmen der Reconquista wieder zurück an die Spanier und damit an die Christen fiel. Gekrönt wird das Ensemble durch ein Aquädukt aus dem 17. Jahrhundert. Reisen bildet – und das war auch in Serpa so. Die Burganlage konnte ohne Eintritt (und mit Hund) besichtigt werden, so dass wir noch einen herrlichen Blick über Serpa und das Umland werfen konnten.

Wir fuhren über Spanien zu unserer nächsten Station, nach Tavira an der Küste.


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